Die Festungsfront "Ostwall"

Bereits in der 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts begann Deutschland entgegen den Bestimmungen des Versailler Vertrages von 1919 wieder heimlich mit der Planung und dem Bau von Festungsanlagen. Von 1925 bis 1930 wurde an der Ostgrenze Deutschlands die erste Ausbaustufe einer der größten Festungsanlagen erstellt. Mit Sperrstellungen, Stauwehren, Panzersperren und Festungswerken war diese die bis dahin modernste Festungsanlage der Welt. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurden die Baumaßnahmen wesentlich erweitert und intensiviert. Die Bezeichnungen waren dafür z.B. die Oder-Warthe-Stellung und die Oderstellung. Diese wurden unter dem Begriff "Ostwall" zusammengefasst. Der Ostwall sollte einmal 110 Kilometer lang und 3 Kilometer breit werden. Die Besatzungsstärke sollte später 35000 Mann betragen. Die Kosten sollten sich auf 600-800 Millionen Reichsmark belaufen. Der Ostwall umfasste 83 Panzerwerke (gepanzerte Verteidigungsstellungen), 14 Sperrstände und über 400 Ringstände.

Unser Ausflug führt zum Zentralabschnitt des Ostwalls und wir besichtigen den größten unterirdischen Komplex an Gängen, die zur Versorgung der Panzerbatterie Nr. 5 diente. Diese Touren finden von 01.April bis 31.Oktober statt. Bitte nehmen Sie warme Sachen mit, wir sind ca. 1 Stunde in der Anlage unterwegs und die Temperatur liegt bei 8-10 Grad. Eine lichtstarke Taschenlampe ist ebenfalls empfehlenswert, kann aber auch vor Ort geliehen werden.

Tagesausflug im Mercedes-Bus mit 7 Gästesitzplätzen = 623,-€ (89,-€p.P.)

Das Fahrzeug kann nur komplett gebucht werden.

 

Zerstörtes Panzerwerk 780
Panzersperre
Berg mit Panzerwerk
Die Panzertürme
Unterirdische Versorgungsgänge
Kilometerlange Gänge
Eine Weiche funktioniert sogar noch!
Deko für Touristen
Fundstücke
T 34 Panzer